Wir verkaufen original aus der Mongolei importierte Jurten in bester mongolischer Qualität!
| MONGOLISCHE JURTEN |
Ein Ökologisches Projekt
Die mongolischen Nomaden leben seit tausenden von Jahren in Jurten. Deren Konstruktion wurde in dieser Zeit den klimatischen Bedingungen des Landes sowie den Bedürfnissen der Bewohner optimal angepasst. Eine Jurte wird vollständig aus natürlichen und nachwachsenden Baustoffen hergestellt.
Ein herausragendes Beispiel einer ökologisch nachhaltigen Bauweise!
Jurten sind bislang das übersehene Aschenbuttel der besonderen Art von Behausung. Es handelt sich hierbei um eine ganzjährig bewohnbare Rundzelt-Bauweise, die in den klimatisch extremen Ursprungsländern der Mongolei, des Hohen Altai und des Kaukasus noch immer weit verbreitet ist.
Obwohl sie gegenüber der in Europa fast ausschließlich zum Wohnen benutzen Fest- und zumeist Rechteck-Bauweise zahlreiche Vorteile aufweist, war ihr die Verbreitung bisher verwehrt.
Mit Hilfe von reinen Naturmaterialien dessen unersetzbare Außen Plane so konzipiert ist, dass sie in unserem Feucht-Klima nicht mit der Innenraum-Atemluft in Berührung kommt um so die ganzjährige Nutzung zu gewährleisten.
Die Haupt-Vorteile des Jurten-Wohnbaus
Mobilität und Flexibilität, Schönheit, Leichtigkeit, Ressourcenschonung, extreme Sturm- und Erdbebenfestigkeit und nicht zuletzt, dass sie keinerlei Bodenversiegelung verursacht.
Unser Ziel ist es, baubiologische Richtlinien so weit wie möglich zu erfüllen. Wir haben das diffizile Zusammenspiel der Bestandteile und Materialien revitalisiert.
Mit diesem Gelingen steht und fällt die Verbreitung der Jurten in Europa und allen übrigen Gebieten der Welt.
Ein mobiler und nicht länger naturschädigender Wohnbau (der die Erde nicht verletzt) wird dadurch endlich möglich.
Eine entsprechend konsequent weiter entwickelbare Ökologisierung des Wohnens erlaubt eine Koexistenz von Mensch und Natur, von der die Monokulturen der Städte und Äcker heute nur träumen können.
Nur unter solchen Umständen lässt sich eine Rückbesiedelung auf das Land ökologisch vertreten, was - richtig organisiert - zugleich das Ende der Naturentfremdung des Menschen mit bewirken sollte.
Zur Geschichte
Die Jurte (türkisch: Yurt = Heim) ist das traditionelle Zelt der Nomaden in West- und Zentralasien. Von der Jurte und dem daraus gebildeten Heerlager leitet sich auch die deutsche Bezeichnung Horde für umherziehende (kriegerische) Völkerschaften ab, wie beispielsweise die Goldene Horde.
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In Zentralasien
Die mongolische Jurte (mongolisch: ger) besteht aus einem Holzgerüst, das mit Baumwoll- und Filztextilien eingedeckt wird. Sie kann meist in weniger als einer Stunde demontiert und wiedererrichtet werden und lässt sich verhältnismäßig klein verpacken, so dass für den Transport einer Jurte zwei Kamele oder ein kleiner Geländewagen ausreichen.
Der Holzrahmen einer mongolischen Jurte besteht in der Regel aus einem Scherengitter für die Wand, einer „Krone“ in der Mitte der Jurte, abgestützt durch zwei Pfosten, und den Dachstangen, die Gitter und Krone verbinden. Häufig wird auch eine feste hölzerne Tür in die Wand eingesetzt.
Die über diesem Gerüst angebrachte Abdeckung besteht aus mehreren Schichten: Zuunterst liegt ein dünnes, helles Baumwolltuch als Dachhimmel, darauf eine dicke Lage aus Wollfilz zur Wärmedämmung, die ursprünglich auch als wasserdichte Abdeckung diente. Heute wird zur Abdichtung als dritte Schicht ein imprägniertes Segeltuch verwendet. Häufig wird darüber noch ein dünnes helles Tuch gelegt, überwiegend aus gestalterischen Gründen, teils mit aufgenähten farbigen Mustern.
Die robuste mongolische Jurte mit geraden Dachstangen und zwei Mittelpfosten ist eine relativ moderne Form. Die ältere und leichtere Bauform mit über der Wand nach innen gebogenen Dachstangen ist außerhalb der Mongolei (z. B. Kasachstan, Kirgisistan) weiterhin in Gebrauch. Bei noch älteren Formen war die Öffnung in der Mitte nicht durch eine flache Krone abgeschlossen, sondern zylinderförmig nach oben aufgestülpt. Die dadurch erzeugte Kaminwirkung half mit, den Rauch der offenen Feuerstelle abzuführen.
Die Jurte spiegelt in ihrer Einrichtung die soziale und die spirituelle Ordnung der in ihr lebenden Menschen wider. Jedem Familienmitglied ist sein Platz und sein Wirkungsbereich in der Jurte genau zugewiesen. Raumaufteilung und Ausstattung sind hoch optimiert, um bei dem begrenzten Raum und den teils extremen klimatischen Bedingungen Kochen, Arbeiten, Wohnen und Schlafen zu ermöglichen.
Auch heute noch haben Jurten in der Mongolei eine große Bedeutung, nicht nur die Nomaden, sondern auch Teile der städtischen Bevölkerung leben für einen Teil des Jahres in der Jurte, die im Winter teils wärmer ist als die Häuser.
(siehe Verkauf)
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Moderne Jurten in Nordamerika und Europa
In den späten sechziger Jahren entstand in den Vereinigten Staaten von Amerika die Bewegung der Yurt People um Bill Coperthwaite, die den Aufbau der traditionellen Jurten übernommen haben, aber moderne Materialien einsetzten. Aus der Bewegung entstanden dann mehrere Firmen, die Jurten im modernen Stil, zum Teil mit vollem Komfort wie Küche und Bad, entwickelten.
In den letzten Jahren, mit dem Aufkommen von Dokumentarfilmen aus der Mongolei, aber auch dem sanften Tourismus dort, hat die Jurte nochmals an Popularität gewonnen und so haben sich etliche Jurtenbauer auch in Europa etabliert, die ganzjährig bewohnbare Jurten bauen, die sich auch in unserem europäischen Klima mit höheren Niederschlagsmengen eignen.
Zusätzliche Quelle
Bitte lesen Sie hierzu auch das wertvolle Buch „History of Mongolian Ger“
Devoted fort he 800th Anniversary of the Mongolian Empire
Ulaanbaatar 2006
Compiled and designed by: B. Myagmarbayar
General painter and designer: D. Mayagmarsuren
Translated by: S. Munkhbayar, K.John Gilber
Supervised by: D. Narankhuu
DOWNLOAD PDF: „History of Mongolian Ger“



